Kirmes Montag und ein Resumee

Nach einem gemeinsamen Frühstück im Zelt, einem Besuch des Altenheims und einem laaagen Marsch in die Siedlung (2,2 km) kam der Schützenzug dem Kleingarten Großheide und damit den versammelten Klompenfrauen immer näher. Die Damen hatte zusammen mit DJ Yeti ordentlich vorgeglüht für eine Stunde Party zwischen den Schrebergärten.

Danach verlagert man das Geschehen ins Festzelt und der Zug machte unterwegs noch eine spontane „Königinnen-Parade“ vor der Kirche.

Im Zelt wurden die schönste Klompen prämiert:

Platz 3

Platz 2

…und die Sieger waren, wie im vergangene Jahr, die Cherry-Ladies, eine Klompen-Connection, der auch unsere Damen angehören.

Herzlichen Glückwunsch !!

 

Was uns an Kirmes aufgefallen ist:

  • Den Mitarbeitern der 20feet-Eventgesellschaft, die unser Zelt versorgten,  hätte man das eine oder andere Mal „20 Hands“ gewünscht: wenn beim Antreten die Tische noch nicht abgewischt waren, Bierzelttische zusammen geklappt als Stolperfallen auf dem Boden lagen, Bier in defekten Gläsern serviert wurde, …
  • Unser Major Oli und sein neuer Adjutant Kim in blauen Uniformen
  • Unsere Kompanie trägt aktuell drei Fahnen. Neben der Fahne des BSV und der der St.Brigitta-Bruderschaft haben auch unsere Junioren seit diesem Jahr ihre eigene Fahne. Unser Jung-Fähnrich Julian hat im ersten Jahr super durchgehalten
  • Die kleinen Überraschungen im Marschplan: Kreisverkehr am Freitag, Parkhaus am Samstag und Wald+Wiese am Sonntag
  • Schuhe putzen hatte keinen Sinn – rund um das Zelt war eine Staubwüste
  • An Kirmesbier hat man keine allzu hohen Ansprüche. Kalt muss es sein. Das war es im Zelt definitiv zu oft nicht. Draußen am Bierwagen war es o.k.. Dafür gab es Slush-Eis, das gut angekommen ist. 
  • Eine Gästekönigin Gülistan Yüksel (SPD-Bundestag) , die nahtlose an das vergangenen Jahr anknüpfte und das ganze Wochenende am Start war
  • Eine winzige Prinzessin ohne jede Scheu vor Marschmusik und Menschenmengen
  • Die St.Brigitta-Bruderschaft brachte an den Kirmestagen 14 Erwachsene und 13 Jung- und Minischützen auf die Straße
  • Es gab „drakonische“ Strafen für typische „Bier-Vergehen“: Liegestützen vor versammelter Mannschaft. Auch von unserer Kompanie hat es zwei Schützen getroffen.
  • Über das Catering auf dem Kirmesmarkt gab es sehr verschiedene Meinungen. Von „echt mal was anderes“ bis hin zu „ich will meinen Backfisch“ war alles dabei. Zitat am Rande: „Dat Bier is warm und Pommes jibt et nur mit Schale“ 🙂
  • Was wir bitter vermisst haben, war eine Schießbude. Entchen angeln und Pfeile auf Luftballons werfen stellt unsere Kleinen durchaus zufrieden. Aber was ist mit den großen und ganz großen Kindern?
  • Unsere 13-köpfige Kindertruppe von 5 bis 14 Jahren- ohne Worte
  • Ein Artikel in der Rheinischen Post (klick) – wir haben eindeutig Connections zu dieser Zeitung. Alle Jahre wieder ist sie uns sehr wohlgesonnen

Kirmes Sonntag

Der Sonntag startete anders als seit vielen Jahren gewohnt. Nach einem tollen Frühstück (DANKE Sarah!) und Antreten im Zelt ging es ohne Umwege in den Wortgottesdienst, dem unser Ehrenmitglied, Pfarrer i.R. Bassy die besondere Note verlieh.

Danach folgt mit der großen Festparade der Höhepunkt des Schützenfestes.

Am Nachmittag wurde das Marschprogramm ordentlich von der Wettervorhersage durcheinander gewirbelt. Am Ende hätte man sich alle Abkürzungen sparen können: der große Regen kam erst deutlich nach der Ankunft im Zelt. Ein Gutes hatte die Aufregung: einen Zapfenstreich im Zelt hat man nicht alle Tage.

Der „Schützen für Schützen“-Abend begann mit einer sehr privaten Vorstellung für das Königshaus durch deren „Muttis“, für das sie viel Applaus verdienten. Nach einem anschließende Quiz , bei dem unsere Bärbel noch mal (unfreiwillig) eingespannt wurde, war es leider schon vorbei, mit dem selbst gestalteten Programm. 

 

Kirmes Samstag

Der Kirmes-Samstag war der Tag der langen Wege, besonders, da der König auf Großheide residierte. Er begann am Festzelt und führte von dort zum Krankenhaus Bethesda. 

Dort wurde man dann allerdings mit einem Klangerlebnis belohnt: zwischen den hohen Gebäuden ist das Platzkonzert immer wieder ein Genuss.

Dann ging es zurück zum Zelt. Dort schloßen sich die Gäste aus aus den Nachbargemeinden an und der Zug zog weiter zur Königsburg und zur Parade.

Die Parade bei bestem Wetter war Dank einer Großen Anzahl von Gastschützen und den „Musikmännern“ aus Bettrath und von der NEW eine Freude. So viele Uniformträger haben wir in den vergangenen Jahren selten auf die Strasse gebracht. Beim Weg zurück zum Festzelt begleiteten die Damen in ihren festliche Kleidern den Schützenzug.

Am Abend wurden die Jubilare geehrte. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Rainer Bader von der Kompanie Alt Cremershof und Jürgen Schmidt, der mittlerweile passives Mitglied ist, die Ehrennadel des Bürgerschützenvereins. Wir vermissten an dieser Stelle unsere Mitglieder Christian Dülpers und Jens Klinken. Die beiden sind sind seit einigen Jahren nicht mehr aktiv dabei, aber noch Mitglieder im BSV und damit ebenfalls Jubilare. 

Gratulation an alle Vier !

Kirmes Freitag

Endlich Schützenfest

Beim Antreten auf der Lindenstraße waren 26 großen und kleine St.Brigitta-Schützen vor Ort, voller Vorfreude und heiß auf das Schützenfest

Unsere Kinder sind von Mannschaftsstärke (12) und Rangordnung komplett neu aufgestellt. Mit Hauptmann, Fähnrich und Spieß kommt das schon sehr nah an die „großen“ Schützen ran.

Beim Zug Richtung Königsburg, im  Kreisverkehr am Ende der Lindenstraße  nahmen unsere Hauptleute diesen zum ersten Mal wörtlich und drehten dort eine Ehrenrunde. Obwohl wir uns amüsierten, ist es eher traurig, dass der komplette Schützenzug in das Rund passte. 

Der erste offizielle Auftritt des Königs ist immer etwas besonderes:

…und die erste offizielle Amtshandlung in diesem Jahr ebenfalls:

Dadurch, dass wir seit letztem Jahr eine „Dauer“-Maibaum haben, entfiel das Maibaumsetzen zugunsten eine Ehrung der Verstorbenen unseres Vereins.

Danach ging es zügig ins Zelt zur Bürgerschützen-Party. Dort gab es für unser „Mutter der Kompanie“, Bärbel eine große Überraschung. Sie wurde mit der höchsten Auszeichnung des BSV, mit der St.Anna-Medaille geehrt.

Neben ihr erhielt auch Wolfgang Reinl von der Steinberg-Kompanie diese außergewöhnliche Auszeichnung.

Danach verlieh König Marcel Oberüber Königsorden an verdiente Schützen aller Kompanien. Für die St.Brigitta-Bruderschaft erhielt unser Kompaniekönig Sebastijan Hasani die Auszeichnung. .

Herzliche Glückwunsch an alle neuen Ordensträger.

 

Königsabend

Unser Königsabend mit Fertigstellung unserer neuen Burg fand im „Ausland“ statt, henger de Brück dä Besch erav, also im Hamern. Schade, dass das Schmuckstück dort kaum jemand zu sehen bekommt.

König Sebastijan bewirtet die Kompanie vortrefflich und sorgt für einen gemütlichen Kirmeseinklang. 

Bei solchen Gelegenheiten schwelgt man schon mal in Erinnerungen: so war es 2008 auf dem Hinterhof des A70, als es zum morgendlichen Antreten den ersten „Tower Red-Red“ gab. Was nicht aufgetrunken wurde, kam in eine Pump-Kaffekanne für später …