Wir sind Jungkönig(in)

Die Windberger Spätkirmes -unser Vogelschuß- ist immer eine spannende Sache. Zwei Dinge machten sie für uns in diesem Jahr noch spannender: 1.wir hatten vorab gar keine Ahnung, wer der nächste Schützenkönig in Windberg werden könnte und 2. nach einer kleinen Durststrecke hatten wir die gleich dreifache Möglichkeit, Jungkönigskompanie zu werden.

Diese drei Jungschützen wollten hoch hinaus:

Da sie ohne Konkurrenz schossen, wussten wir schon zu Beginn des Vogelschusses, dass wir Jungkönigskompanie sein würden. Spannend war nur noch, wer von den Dreier das Holztier von der Stange holen würde. 

Das gelang nach 132 Schuß unserer Mia.
Erst Konkurrenten und dann ein Team – so, wie sie es vorher abgesprochen hatten sind ihre Jungritter im Jahr 2027 Sofia und Liam.
Die ganze Kompanie ist stolz auf euch und gratuliert euch herzlich!

Der diesjährige BSV-Gästekönig, der wieder aus dem Kreis der lokalen Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Kirche ermittelt wurde, wohnt in Windberg-City, ist im Schützenwesen erfahren und vertritt unsere Stadt im NRW-Landtag. Er war vorsichtshalber schon mal in Uniform um die Ecke gekommen, um dann mit 36 Ringen (bei 3 Schuß auf die Schießkarte) der Konkurrenz keine Chance zu lassen

Wir gratulieren unserem Gästekönig 2027, Jochen Klenner (CDU)

Beim Vogelschuß für den großen König outete sich im Laufe des Tages ein Überraschungskandidat, der lange Mitglied unserer Kompanie, dann ein paar Jahre kirmesabstinet war und im vergangenen Jahr in der neu geründeten Kompanie Windberger Kameraden wieder auftauchte. Er war der erste BSV-Jungkönig der St.Brigitta Bruderschaft überhaupt. War er nicht süß im Jahr 2014 😉 ?

Wir gratulieren ganz herzlich unserem „Ableger“ Benedikt Krücken, mit seinen Rittern Ben Laschat und Costas Machias (hier vertreten durch Luke Theissen), dem Königshaus 2027 des BSV und der gesamten Königskompanie Windberger Kamerden.

Wir freuen uns auf eine wilde Karussellfahrt 2027
(das ist ein „Insider“ – unser neuer König wird ihn verstehen)

Venner Wasserkirmes

Unsere Nachbarn aus Venn hatten Streit mit dem Wettergott. An ihrem Kirmes-Sonntag goss es wie aus Kübeln, so dass sie früh am Tag die große Festparade absagen mussten.

Zu dieser Zeit saßen wir schon bei einem zünftigen Mett-Frühstück bei unserem „Venner“ Hotte unter dem Vordach, allzeit bereit und durch die Absagen total ausgebremst.

Ähnlich ging es unserem noch amtierenden König Marcel Oberüber, dessen eigentlich letzte Parade, die er in seiner Amtszeit hätte abnehmen dürfen,  buchstäblich ins Wasser fiel. Eigentlich …

Am Ende war er der einzige König überhaupt, der so etwas wie eine Parade genießen konnte und mit ihm die komplette Windberger Abordnung, die auf den Kurztrip von der Kirche zum Zelt verzichtet hatte, und direkt am Zelteingang positioniert, den Einmarsch des Schützenzuges exklusiv erleben durfte.

Wir haben dann dem Wettergott noch das eine oder andere kleine Trankopfer  gebracht, denn nächste Woche, am 19.September,  brauchen wir es trocken bei unserem Vogelschuß:

Das Beste kommt immer zum Schluß

Der BSV ist es beim Stadtschützenfest gewohnt, am Ende des Schützenzuges zu marschieren. In diesem Jahr war es Startplatz 38 vom 38 . Nach den knapp 30 Windbergern kam nur noch die Polizei und der Kehrwagen 🙂 . Wir haben uns nicht nur damit abgefunden – wir haben uns entschlossen, das jedes Jahr wieder zu feiern und das Allerbeste daraus zu machen … 

…und wenn wir am Ende des Zuges hin und wieder ein bisschen Ussel machen, was soll uns passieren? Eine Strafversetzung ans Ende des Zuges?