Schützen-Ideen

Überall im Schützen-Land wird nach Ideen gesucht, wie man trotz Schützenfestverbot zusammen etwas auf die Beine stellen kann. Hier ein schönes Beispiel:

(klick)

Einen Schützengruß ins Westend!

Zeitungsarchiv :”Schmitz Backes”

Nach längerer Zeit hat Schwaatlapp mal wieder im Zeitungsarchiv gesümert und für euch die Ausgabe No.48 vom Mai 2002 raus gesucht, die unter anderem der interessante Frage nach geht, woher der Spruch “Du böss noch net an Schmitz Backes vörbee”  kommt

Klick und lies

…denn in Sachen Corona “send werr all noch net an Schmitz Backes vörbee” !

“Buchführung”

Es gab Zeiten, als man zur Buchführung noch ein Buch brauchte. So eins hat Schwaatlapp in die Finger bekommen und es sieht so aus:

Man sieht ihm an, dass es schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, 71, um genau zu sein und es ist das alte Kassenbuch der St.Brigitta-Bruderschaft. Was so eine Kirmes vor 70 Jahren kostete, seht ihr hier exemplarisch am Jahr 1950.

Die Einnahmen:

Die Ausgaben:

Es gibt viele interessante Details zu entdecken: Man stolpert über bekannte Namen wie Lütterforst und Stempel Brandts, der Vogelschuss wurde offensichtlich mit einer Armbrust durchgeführt, die Bruderschaft veranstaltete ein Familienfest  und Pfarrer Jansen bekam ein Geschenk zum Namenstag.

Viel Spaß beim entziffern !! Dazu könnt Ihr die Bilder vergrößern.

Wir sind traurig:

Mitteilung

Die Auswirkungen der Coronakrise haben nun auch den Bürgerschützenverein Windberg-Großheide e.V. erreicht. Die Bundesregierung hat aktuell alle Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020 verboten, und das heißt dann auch für uns:

Die Windberger Kirmes 2020 fällt aus!

Wir als Vorstand des Bürgerschützenvereins begrüßen diese frühzeitige Entscheidung.
Mit der Absage der Kirmes wird der Gesundheit unserer Mitglieder, Freunde und Besucher beigetragen. Unsere vertraglichen Partner, bereits gebuchte Musikvereine und Bands haben ausnahmslos alle, unabhängig von der rechtlichen Lage, zu Gunsten der guten Zusammenarbeit und der Fortführung der Tradition auf eventuelle Regressansprüche verzichtet. Eine Zusammenarbeit im nächsten Jahr ist für uns obligatorisch.

Aufgrund des Verbots von Großveranstaltungen wird den Repräsentanten des Bürgerschützenvereins der Höhepunkt ihres Königs- und Schützenjahres genommen. So haben wir, der Vorstand des BSV, in Rücksprache mit den Königshäusern, König Marcel Spieker und Jungkönig Marius Körner, entschieden, dass diese automatisch für das Schützenjahr 2021 gesetzt sind. So wird die Möglichkeit gewahrt, ein Schützenjahr nach alter Tradition zu genießen.

Wir sind uns der historischen Tragweite dieser Entscheidung bewusst und hoffen auf ein schnelles Ende der Krise, damit wir in 2021 zum gewohnten Termin getreu dem Motto „jetzt erst recht!“ die Tradition weiter fortführen und wieder Windberger Kirmes feiern können.

Wir bitten um Euer Verständnis und Treue in dieser schwierigen Zeit!

Bernd Lüttge
Vorsitzender

Bürgerschützenverein
Windberg Großheide e.V.

 

Der Kirmes-Countdown wurde übrigens schon aktualisiert !

…stündlich ein Bier

Corona hat nicht nur Nachteile. Die Seuche verschafft einem Zeit, Sachen zu tun, zu recherchieren, aufzuarbeiten, die lange liegen geblieben sind und dabei auf “Schätze” zu stoßen. Dieses “Schätzchen” stammt aus dem Jahr 1954. Offensichtlich hatten die St-Brigitta-Bruderschafrt damals einen fähigen Kassierer, der die Kapelle Schmitz laut handschriftlichem Vermerk unten links von 965 DM auf 880 DM  für die komplette Kirmes runter gehandelt hat. Nicht verhandelbar war die Verpflegung und die sah “stündlich ein Bier, wie üblich” vor 🙂

FROHE OSTERN

Euer Schwaatlapp

Corona macht´s möglich / nötig

Wir alle lieben unsere Windberger “Schlemmer-Ecken”, wo wir vor der Haustür lecker Essen und Trinken können. Die Lieferdienste unserer drei Pizzerien funktionieren natürlich auch in Corona-Zeiten einwandfrei, aber viele Läden müssen  zähneknirschend  die Türen geschlossen halten. Der eine oder andere hat eine Hintertür entdecke: So kann man in der Alten Ulme Essen bestellen zum Abholen oder Liefern lassen. Da gibt es eine tolle Speisekarte und es funktioniert einwandfrei :Klick

…..und auch auf das lecker Eis vom Eiscafe Pinguin braucht man bei dem wunderbaren Wetter nicht zu verzichten. Auch hier gibt es einen Bestell- und Abholservice:

Klick

So können wir nicht nur unsere gewohnten kulinarischen Auszeiten vom Alltag weiterhin genießen, sondern unterstützen auch noch unsere Gastronomie vor Ort.

Versammlung

Die St.Brigitta-Bruderschaft hatte Versammlung. Ja, Ihr hört richtig!

EINE VERSAMMLUNG IN CORONA-ZEITEN !

Wir haben geredet, zusammen ein, zwei Bier getrunken, den üblichen Blödsinn gemacht, unser Spieß hat eine Runde angesagt – nur das mit dem Schocken nach der Versammlung, das hat online nicht so geklappt. Immerhin haben wir auch das versucht …

Nein, so wollen wir es wahrhaftig nicht öfter machen müssen, aber es war gut, miteinander zu reden, Blödsinn zu machen und einen zu trinken auf andere, bessere Zeiten.

 

In diesem Sinne: Schützen heil und bleibt gesund!

1957

Wir richten zurzeit bange Blicke Richtung Juli und fürchten um die Ausrichtung unseres Schützenfestes. Darum ist Schwaatlapp mal in die Mottenkiste gestiegen und hat tatsächlich entdeckt, dass es sowas in Windberg schon mal gab. Nein, keine Virusepidemie, aber ein Schützenfest, dass auf der Kippe stand:

Einen schönen Gruß nach Waldhausen an die Hensen-Brauerei:

DAS WAR NICHT NETT !

Das Schützenfest 1957 hat übrigens stattgefunden und es war das erste unter der Regie des heutigen Bürgerschützenvereins!

Die „Sandkulle“

Wer bis ungefähr Ende der 80-ern in Windberg groß geworden ist, erinnert sich mit Sicherheit an die Sandkulle. Im Winter konnten die Kinder an zwei Stellen so richtig Schlitten fahren: 1. am Spielplatz hinter dem Gesundheitsamt. Der Weg runter nach Waldhausen an den Kleingärten entlang bis zur Eselswiese war klasse, aber wegen der Enge schwer zu erklimmen, sehr beliebt und daher schnell vermatscht. Und dann gab es noch 2. die Sandkulle an der Marktfeldstraße. Vorne gab es eine hübsche breite Abfahrt, auf der auch die Jüngeren ihren Spaß hatten, aber der eigentliche Reiz lag in der hinteren Strecke: über kleine Pfade, am Sportplatz-Zaun entlang, durch die Büsche kam man auf ein verwildertes Gelände. Dort versteckt lag die „Todesabfahrt“, natürlich nur für die Großen und Mutigen! Da kam man schwer rauf, schnell runter und ist manches Mal auf dem Allerwertesten gelandet. Auch im Sommer war das ein Abenteuerland für die Kinder, in dem man Höhlen bauen konnte, wo Pflaumen und Apfelbäume herrenlos auf Pflücker warteten, ganz zu schweigen von den zahlreichen Brombeeren. Irgendwann wurde dann auf dem leeren Grundstück an der Marktfeldstraße gebaut, der Weg hoch in die Sandkulle bepflanzt und mit einem Zaun versehen. Das Gelände dahinter gibt es aber noch und es ist ein Stück Natur mitten in Windberg. Jetzt im Frühjahr sieht es dort so aus und man kann sich unschwer vorstellten, was für ein Urwald das im Sommer sein wird: