F Martinszug Windberg, Annaschule
Samstag, 8.11.08, 17.00 h
F Martinszug Windberg, Annaschule
Samstag, 8.11.08, 17.00 h
„Tuppen, das kann doch jedes Kind!“ So lautete zumindest die Aussage eines Schützenkameraden am gestrigen Freitag abend beim diesjährigen Tuppturnier des Bürgerschützenvereins. Dass dem grundsätzlich nicht so ist, zeigte sich schon im Vorfeld. Neue Kartenspiele, wie z.B. Pokern, haben anscheinend alt hergebrachte, wie Tuppen, abgelöst, und so kam es, dass gleich 4 Kompaniemitglieder von vorne herein wegen Nichtbeherrschung des Spiels ausfielen. Hinzu kam, dass unser Robin, im letzten Jahr noch im Team, wegen seines Geburtstages (Herzlichen Glückwunsch nachträglich!!!) passen musste. Aber: Vier Tupper ließen sich trotzdem noch auftreiben, nämlich: SIGRID, MANNI, JENS und LUKAS. Diese Truppe nahm die Verteidigung des 3. Platzes vom Vorjahr in Angriff.
Bongo in Doppelfunktion
Wer sich das Tuppturnier des BSV schon mal angeschaut hat, weiß, dass Bongo ganz spezielle Aufgaben hat: 1.) Vortragen der Spielregeln; 2.) Verteilung der Spielblätter; 3.) Auswertung. Jetzt ist Bongo aber König! Und nu? Nix und nu! Anstatt sich auszuruhen, n´ lecker Bierchen zu trinken und den Organisationsjob an den Nagel zu hängen, flitze er wie gewohnt durch den Treff und sah überall nach dem Rechten. Das ist mal Einsatz. Super!
Erfolgsrezept: Döner und Jägermeister
Es gibt ja in Tupp-Kreisen viele Insidertipps, was man machen muss, um gut zu tuppen. Manche sagen, man käme mit Nüchternheit zum Erfolg. Andere wiederum schwören sich mit Musik auf das Kartenspiel ein. Ein Dritter versuchte es nun mit einer bisher unbekannten Methode, nämlich mit einer recht ungewöhnlichen Zusammenstellung aus DÖNER und JÄGERMEISTER. Doch dieses Rezept scheint etwas magisches zu haben, denn unser JENS wurde damit bester Tupper unseres Teams (34 Punkte) und sechstbester Einzeltupper des Turniers. Er ließ sich auch nicht von Manipulationsversuchen anderen Teams irritieren, die ihn mit Jägermeister förmlich „hinrichten“ wollten, Respekt J ! Schwaatlapp ordnet für nächstes Jahr an: Gemeinsames Abendessen bei „Ali´s Döner“ und 2 Flaschen Jägermeister, gesponsert aus der Kompaniekasse. Dann kann nichts mehr schief gehen oder?
Durchschnittliche Mannschaftsleistung
Für unser Team ging es von Beginn an auf und ab. In der ersten Runde holte Manni nur 4 von maximal 16 Punkten, die anderen Drei schafften mit 6, 9 und 10 Punkten auch keine grandiosen Ergebnisse. Im zweiten Durchgang sah das schon ganz anders aus. Insgesamt 44 von 64 möglichen Punkten konnten wir einfahren. In der dritten und letzten Runde tat sich nicht mehr viel. Letztlich kamen wir nicht über einen Platz im Mittelfeld hinaus und wurden Gesamtsechster mit 108 Punkten.
Hostenbach zum Zweiten
Ganz spannend wurde es zum Ende des Abends, nämlich dann, als Vorsitzender Axel Nürnberg den besten Einzeltupper küren wollte, zunächst aber sage und schreibe fünf Spieler zum Stechen an den Tisch bitten musste. Jörg Kollmann (Cremershof), Karl-Heinz Orth (Wasserturm), Wolfgang Hostenbach (Reserve), Michael Reinl (Steinberg) und Wolfgang Ohlig (Linde) hatten allesamt 36 Punkte erspielt. Nach einigen Minuten stand der Sieger fest. Es ist Wolfgang Hostenbach, der auch im Vorjahr (!!!) bester Einzeltupper war – eine Leistung, die so schnell niemand sonst schaffen dürfte.
Wasserturm-Fest
Beendet wurde der Abend mit der Verkündung des Gesamtsiegers. Die mit Abstand beste Mannschaft stellte die Schützengesellschaft „Am Wasserturm“. Mit 137 Punkten (durchschnittlich ca. 34 Punkte pro Spieler) schlug der Wasserturm den Zweitplatzierten Alt Cremershof um 10 Punkte. Vorjahressieger und Ausrichter „Reserve“ komplettiert das Trio an der Spitze. Die Windberger Frauen, die zum ersten Mal dabei waren, wurden letzter mit genau 100 Punkten.
Morgens halb zehn in Deutschland …
…hatten wir schon eine gute Stunde „Lütterforst“ hinter uns und vor uns, bei strahlendem Sonnenschein, einen gemütlichen Marsch zum Seniorenwohnheim Marienburgerstrasse, wo wir, wie immer, äußerst gastlich empfangen wurden.



Die Marschverpflegung war vom Feinsten und so ginge wir gestärkt auf den zweiten Streckenabschnitt nach Haus Baues.
Wir hatten im Vorfeld schon das eine oder andere Gerücht gehört und so war es für uns keine Überraschung, dass die Jägergruppe, noch leicht geschädigt oder aber gedopt durch ihr Oktoberfest vom Vorabend, die Sache in die Hand nahm und den Vogel schon beim 99 Schuss von der Stange holte.

Wir gratulieren dem König 2009 Jürgen „Bongo“ Gingter , seinen Rittern Achim Wüstemann und Heiko Schierloh, sowie dem treffsichersten Ehrengast und damit neuen Gästekönig Lutz Kels von der Stadtsparkasse Windberg.
Wir widmen dem neuen Königsgespann und der Königskompanie den folgenden Beitrag des SCHWAATLAPP-TV:
Bürgerschützenverein Windberg & Großheide gegen Bruderschaft Waldhausen, das ist normalerweise ein Fernduell um die beste Saal-/Zeltveranstaltung, die größte Reiterei, oder das beste Paradenwetter. An diesem Freitag, den 12.9.08 aber trafen beide Verein aud dem grünen Rasen aufeinander, und duellierten sich um das Runde Leder.

Unsere Männer an der „Front“ waren Lukas Dülpers und (leider nicht mit auf dem Bild) Oliver Küppers.
Beide Schützen-Teams waren mit dem Ergeiz, zu gewinnen angetreten, allerdings auch mit der Ansage, dass der Spaß und der gute Zweck im Vordergrund stehen sollten. Alle Aktiven, von denen der Jüngste 15 Jahre, der Älteste über 50 war, hielten sich an diese Vorgabe und so entwickelte sich ein munteres Spiel, dass am Ende keinen Sieger hatte. Beim Stande von 3:3 wurde die Partie beendet. Die Torschützen für den BSV waren Ingo Göbels (Windberger Jonges), Freddy Bachmaier (Jägergruppe) und der amtierende Schützenkönig Sascha Diersche von der Lindenkompanie. Bemerkenswert war die Leistung des 15-jährigen Christian Krahe (Steinberg) im Tor und natürlich das gewohnt souveräne Auftreten von Michael Knorr, der als Schiedsrichter fungierte.
Die dritte Halbzeit zog sich bis in die Nacht und die gewann eindeutig die Fussballjugend von Fortuna Mönchengladbach, die den Erlös der Veranstaltung in dringend benötigte neue Jugendtore investieren möchte.

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Bürgerschützenverein Windberg & Großheide
gegen
Bruderschaft Waldhausen,
diese hochinteressante Duell wird am 12.September um 18.30 Uhr auf dem Bergerfeld ausfochten. Ihr braucht allerdings weder Säbel noch Gewehre mitzubringen, denn gekämpft wird mit dem und um das runde Leder .

Dieses Fussballspiel haben die beiden Schützenvereine Fortuna 07/10 zum 100-jährigen Bestehen geschenkt. Die Jugendabteilung übernimmt die Bewirtung und die daraus resultierenden Einnahmen verbleibt in deren Kasse und kommen den Jugendfussballer aus Windberg und Waldhausen zu Gute. Für die Mannschaftsaufstellung des BSV ist König und Spielertrainer Sascha Diersche verantwortlich. Alle, die von ihm nicht rekrutiert werden, sollten sich diese hochbrisante Partie nicht entgehen lassen und den Fanclub des BSV verstärken.
Es steht anders im „Windberger Terminkalender“ und zur Zeit auch noch auf der Internetseite des BSV, aber der Termin für den Vogelschuß ist definitiv nicht der 21.September sondern:
VOGELSCHUß des BSV ist am Sonntag, 28.September 08

Was zum Kuckuck ist ein Föhnich? Wird ein Fähnrich König und weigert sich dann standhaft, seine Fahne abzugeben, dann ist er halt ein Föhnich! Die St.Brigitta Bruderschaft hat in diesem Jahr so ein eher seltenes Exemplar an ihrer Spitze: hier ein paar Eindrücke vom Kränzen bei Föhnich Lukas am Steinberg

Für die meisten Mitglieder unserer Kompanie fing der Kirmestag bereite um 13.00 Uhr an. Jawohl, für die meisten, denn wir waren mit 5 Mann beim Königsempfang. Steve für die St.Brigitta Bruderschaft, Lukas in Doppelfunktion Bruderschaft und Pressewart, Tobias als Mitglied der Generalität, Bärbel als Pressewart und Sigrid für den Bürgerverein. Da das im nächsten Jahr nicht weniger, eher mehr werden, und wir ein kleine Kompanie sind, stellen wir hiermit den Antrag, dann mit alle Mann königliche Suppe löffeln zu dürfen.

Dem Antreten in der Siedlung folgt der be- und gefürchtete samstägliche Gewaltmarsch von gefühlten 15 Kilometern. Wahrscheinlich war es nur die Hälfte, aber der Zug ließ mal wieder keine Ecke von Großheide aus, bevor es zum anderen Ende des Reviers, zum Bethesda ging.

Das folgende Maissetzen fiel, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Wasser und fand quasi unter Ausschluß der Schützenöffentlichkeit statt. Aber Schwaatlapp hat ein Bilddokument von diesem Ereigniss:

Am Abend nahm unser Föhnich Lukas den Königsorden aus den Händen von König Sascha entgegen.